
Schauspiel
Paul Hörbiger (* 29. April 1894 in Budapest, Ăsterreich-Ungarn; â 5. MĂ€rz 1981 in Wien) war ein österreichischer Schauspieler. In den 1930er-Jahren wurde Paul Hörbiger mit Tonfilmen zu einem der populĂ€rsten deutschsprachigen Schauspieler. In seinen Rollen verkörperte er den Typus eines herzensguten Menschen mit viel Lebenslust; in Hans Moser fand Hörbiger einen kongenialen Partner. Von 1940 bis 1943 war Paul Hörbiger im Ensemble des Wiener Burgtheaters zu sehen. Er trat 1943 bei den Salzburger Festspielen als Papageno mit Gusti Huber als Partnerin in Mozarts Die Zauberflöte auf. Im Jahr 1936 grĂŒndete er mit E. W. Emo und dem österreichischen Konsul Karl KĂŒnzel in Berlin die Algefa-Film. Nach dem Krieg konnte Paul Hörbiger im Gegensatz zu seiner SchwĂ€gerin Paula Wessely seine Karriere ohne Unterbrechung fortsetzen. Mit dem Kassenschlager Der Hofrat Geiger gelang ihm 1947 ein glanzvoller Einstand in den Nachkriegsfilm. Bei der Entnazifizierungskommission sagte er zu Gunsten seines Bruders Attila Hörbiger aus. WĂ€hrend dieser in den 1950er Jahren hauptsĂ€chlich Theater spielte, war Paul vorwiegend in Film und Fernsehen zu sehen. Zu seinen bekanntesten Filmen in dieser Zeit gehören unter anderem Hallo Dienstmann, Der Raub der Sabinerinnen, MĂ€dchenjahre einer Königin, Die Deutschmeister und Charleys Tante. In Carol Reeds internationaler Filmproduktion Der dritte Mann war Hörbiger neben Joseph Cotten als ermordeter Portier zu sehen.


























































































































































































































